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Schultes begrüßt Genehmigung des "Pilotprojekts Bad Deutsch-Altenburg"

ÖVP-Umweltsprecher zum Donauflussbauprojekt: Optimierungen binden den Nationalpark nun noch stärker ein

"Landesrat Dr. Stephan Pernkopf  hat das Pilotprojekt Bad Deutsch Altenburg als Teil des sogenannten "Flussbaulichen Gesamtprojektes östlich von Wien" genehmigt. Als NÖ-Naturschutzlandesrat hat er damit eine wesentliche Weichenstellung für die Sicherung der Donausohle und den Wasserhaushalt des Marchfelds vorgenommen", lobte heute, Freitag, der Weinviertler Nationalratsabgeordnete und ÖVP-Umweltsprecher Ing. Hermann Schultes diese Entscheidung.

Die grundsätzliche Notwendigkeit des Projektes liegt durch die laufende Eintiefung der Donau östlich von Wien auf der Hand.  Dieser Eintiefung der Flusssohle der Donau muss entgegengewirkt werden, weil die Gefahr der Austrocknung im Nationalpark Donau Auen besteht und sich die Eintiefung negativ auf die Grundwassersituation in der Region auswirken würde. Die Bedingungen für die Schifffahrt an der Wasserstrasse Donau, als umweltfreundliches Verkehrsmittel vor allem für Güter, sollen verbessert werden. Die derzeitige Problematik sind Niederwasserphasen der Donau, in der die Wasserstraße für die Schifffahrt kaum nutzbar ist.

Das Projekt wurde seitens der EU auch als vordringliches Vorhaben der Transeuropäischen Verkehrsnetze eingestuft. Gleichzeitig hat die EU eine wesentliche Mitfinanzierung sowohl für das Pilotprojekt, als auch für das Gesamtprojekt zugesichert. Die Kosten für das Pilotprojekt betragen rund 16 Millionen Euro, wobei die EU davon rund 50 Prozent übernimmt.

Die fachliche Grundlage für die Qualität des Projekts wird von rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftern bestätigt. Demgegenüber steht mittlerweile nur mehr eine geringe Anzahl an Projektkritikern. "Ich bedanke mich für die Unterstützung des Projekts beim  Nationalpark Donauauen und auch beim WWF. Nun ist Verkehrsministerin Bures am Zug, gemeinsam mit der Via Donau das Pilotprojekt umzusetzen und die entsprechenden Mittel bereitzustellen", schließt Schultes.
 


05-12-2011

Zuletzt geändert am: 05-12-2011 um 13:01


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